Sie haben ein Verfahren gelernt und arbeiten darin sicher. Manche Klientinnen erzählen dennoch immer dieselbe Geschichte, und die Sitzung dreht sich.
Ein Bild, das die Klientin selbst herstellt, verschiebt diesen Punkt. Es zeigt, was die Erzählung auslässt, und es gibt Ihnen etwas Drittes in den Raum, auf das Sie beide schauen können.

Wo die Erzählung feststeckt, setzt das Bild an einer anderen Stelle an. Sie gewinnen einen zweiten Weg in dieselbe Frage.

Eine Klientin malt, was sie zwanzig Sitzungen lang umschrieben hat. Sie sehen es, und die Arbeit geht weiter.


Manches ist gespeichert, bevor Sprache da war. Im Bild wird es sichtbar und dadurch besprechbar.

Sie erweitern, was Sie können, statt es zu ersetzen. Die Methoden fügen sich in tiefenpsychologische und verhaltenstherapeutische Arbeit ein.

Das Bild bleibt im Gedächtnis, wenn das Gespräch verblasst. Klientinnen kommen Monate später darauf zurück.

Familiengeschichte zeigt sich in Bildern früher als in Sätzen. Sie sehen, was weitergereicht wurde, und arbeiten damit.

Kunst mit allem, was zur Hand ist. Vom Handy bis zur Marmelade, das macht Spaß und bringt Leichtigkeit in den Praxisalltag.
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