Mutter, Vater und Verwandte – 

„mein Opa und die coole Tante“

Transgenerative Aspekte in der Kunst- und Foto-Therapie

Wochenend - Seminar mit Prof. Hildrun Rolff und Judith Haeusler

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Wie viel von dem, was wir fühlen, denken und tun, ist wirklich „unser Eigenes“?       

Viele Menschen – gerade in Heilberufen – begegnen in sich und anderen Mustern, die wie Echo-Rufe aus früheren Generationen wirken. In diesem zweitägigen Seminar laden wir Sie ein, mit künstlerischen Mitteln den Spuren familiärer Prägungen zu folgen: von tradierten Glaubenssätzen über Schutzmechanismen bis hin zu wiederkehrenden Gefühlen oder Verhaltensweisen.

Kunst kann sichtbar machen, was im Hintergrund wirkt.

Sie hilft, positive Impulse aus der Herkunftsfamilie zu stärken und hinderliche Muster zu wandeln. Dabei arbeiten wir mit Bildern, die innerlich auftauchen – und solchen aus dem familiären Fotoalbum. Die künstlerische Auseinandersetzung schafft Raum für Differenzierung, Neuverhandlung und eine bewusste Beziehung zu unseren Wurzeln. Die Ahnen können dabei als stärkende Ressource erscheinen oder – symbolisch – von alten Verpflichtungen entbunden werden.

Das Seminar richtet sich an Fachpersonen aus therapeutischen, psychosozialen und medizinischen Berufen                                     

z.B. Ärzt:innen, Psycholog:innen, (Kunst-)Therapeut:innen, Heilpraktiker:innen, Physiotherapeut:innen und Coaches.

Eingeladen sind alle, die ihre professionelle Arbeit mit kreativen, körperorientierten und systemisch-verstehenden Methoden vertiefen möchten – oder persönliche transgenerationale Themen in einem geschützten Rahmen reflektieren wollen.

Themen und Inhalte

Eigene biografische Lebensthemen identifizieren
Erkennen Sie, welche inneren Themen sich wie ein roter Faden durch Ihre Lebensgeschichte ziehen – oft als Spiegel familiärer Einflüsse.

Beziehungsmuster in der Generationenfolge entschlüsseln
Verstehen Sie, wie Bindungs- und Verhaltensmuster weitergegeben werden – bewusst oder unbewusst. Dieses Wissen ist essenziell für jede therapeutische Arbeit.

Transgenerationale Einflüsse aufdecken und kontextualisieren
Sie lernen, innere und äußere Symptome (körperlich, emotional, mental) mit ihrer Herkunftsgeschichte in Verbindung zu bringen – systemisch, körperlich und künstlerisch fundiert.

Toxische Muster erkennen, bearbeiten und transformieren
Mit sensibler Methodik schaffen wir Räume, um belastende Übertragungen zu würdigen, abzulösen – und neue Wege der Beziehung zu uns selbst und anderen zu ermöglichen.

Arbeitsweise

Wir arbeiten sensorisch-künstlerisch, dialogisch und ganzheitlich.
In angelehnter Weise beziehen wir Methoden aus dem Somatic Experiencing (SE), der Psychodynamisch-imaginativen Traumatherapie (PITT) und dem systemischen Familienstellen mit ein. Fototherapeutische Impulse sowie körperbezogene und imaginative Techniken unterstützen dabei die Integration des Erlebten. Die eigene kreative Ausdrucksweise steht dabei im Zentrum – unabhängig von Vorerfahrungen mit Kunst.

5 gute Gründe, warum dieses Seminar Ihre professionelle Praxis bereichert

Familienmuster erkennen – Klient:innen besser begleiten
Verstehen Sie transgenerationale Prägungen – bei sich selbst und in Ihrer professionellen Arbeit.

Methodenvielfalt für Ihre Praxis
Integrieren Sie kreative, körperorientierte und systemische Techniken – direkt anwendbar in Therapie, Coaching und Beratung.

Künstlerische Arbeit mit Fotos & inneren Bildern
Nutzen Sie biografisches Material als Türöffner für emotionale Klärung und neue Ressourcen.

Professionelle Selbstreflexion in sicherem Rahmen
Entlasten Sie sich von alten Loyalitäten – und schärfen Sie Ihre innere Haltung im therapeutischen Setting.

Lernen auf Augenhöhe – mit erfahrenen Kolleg:innen
Erleben Sie kollegialen Austausch und Impulse, die Ihre Arbeit bereichern und inspirieren.

Dieses Seminar bietet eine einzigartige Gelegenheit, sich intensiv mit den Herausforderungen und Chancen der Arbeit mit transgenerationalem Trauma auseinanderzusetzen und Ihre therapeutischen Fähigkeiten zu erweitern. 

Nutzen Sie die inspirierende Umgebung und die fundierten Methoden, um neue Perspektiven und Ansätze zu entwickeln.

Seminarleitung:

Prof. Hildrun Rolff ist Kunsttherapeutin, Kunstcoach und Künstlerin. Sie bringt ihre umfangreiche Expertise als Professorin für Kunsttherapie, Supervisorin und Lehrtherapeutin, insbesondere mittels biografiebasierter Ansätze, in ihre Seminare ein. Ihr künstlerisches Wissen kombiniert sie mit psychotherapeutischen Methoden, stellt Bezüge zur Entwicklungsphysiologie und -psychologie her und verknüpft ihre Kenntnisse mit gezielten Kunstinterventionen. Ihre 18-jährige akademische Laufbahn umfasste die Leitung eines BA Studiengangs Kunsttherapie und des Instituts für künstlerisch-wissenschaftliche Weiterbildungen „Künstlerische Therapien interdisziplinär Medizin und Psychologie“ an der Alanus Hochschule.

Judith Haeusler ist Kunsttherapeutin, Fotografin und Heilpraktikerin für Psychotherapie in eigener Praxis mit diversen Zusatzausbildungen u.a. in transpersonaler Psychotherapie, in Somatic Experiencing nach Peter Levine oder Systemischem Familienstellen (DgfS-zertifiziert). Ihr Ansatz ist ein angewandt-künstlerischer, erweitert durch tiefenpsychologische, systemische und transpersonale Aspekte. Sie hat langjährige Erfahrung im Umgang mit transgenerationalen und komplexen Traumatisierungen und bringt ihre Expertise auf dem Gebiet der Fotokunsttherapie als Dozentin und Seminarleiterin ein. 

Weitere Infos unter: https://fotokunsttherapie.de/termine

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10.10.-12.10. 2025

  • 3 Tage
  • im KULTURRAUM Prien, Ernsdorfer Str. 2, 83209 Prien am Chiemsee
  • zusammen mit Judith Haeusler
  • 375€ (Studentenrabatt möglich)

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